Sascha
(Jasna Fritzi Bauer)
Frech, frühreif und furchtlos – im Scherbenpark muss sich Sascha nicht verstecken: Sie kennt die Regeln, die Fallen, die Möglichkeiten. Doch so richtig dazu gehört sie nicht. Die Tochter einer russischen Kunst-Journalistin ist ehrgeizig, sie will studieren. Dass ihre Freundin Anna lieber schwanger wird, als das Abitur zu machen, ist Sascha ein Rätsel. Aus Jungs macht sich Sascha nichts. Seit ihr Stiefvater ihre Mutter erschossen hat, ist sie Männern gegenüber vorsichtig, auch wenn sie noch so harmlos aussehen. Hinter Saschas taffer Fassade verbirgt sich Wut, Trauer und etwas sehr Verletzliches, Zartes. Liebevoll kümmert sie sich seit dem Tod der Mutter um ihre beiden jüngeren Geschwister. Die Zeit bei Volker und Felix ist für Sascha wie ein Urlaub vom eigenen Leben, doch fliehen wird sie vor ihren Problemen nicht.
Volker Trebur
(Ulrich Noethen)
Volker ist Ressortleiter bei einer großen Tageszeitung und alleinerziehender Vater. Er liebt seinen Sohn sehr, aber manchmal ist er überfordert mit der Doppelbelastung. Für Sascha ist er zuerst einmal der Vater, den sie sich immer gewünscht hat: belesen, interessiert an der Welt, freundlich und attraktiv. Auf den ersten Blick spürt man nicht, dass Volker auch auf der Suche ist nach Anerkennung, nach Austausch, nach einer Partnerin.
Felix Trebur
(Max Hegewald)
Felix leidet an einem angeborenen Lungenschaden, eine Schwäche, die er gerne überspielt. Er ist nur ein Jahr jünger als Sascha. Im Vergleich zu der taffen jungen Frau wirkt er aber wie ein verwöhntes Kind. Felix Annäherungsversuche an Sascha sind manchmal merkwürdig direkt, fast ein bisschen zu selbstsicher, manchmal kindlich-verliebt, vorsichtig und sensibel.
Mascha
(Jana Lissovskaja)
Seit dem Tod der Mutter kümmert sich Mascha um die drei Geschwister. Mascha ist Vadims Cousine, sie kommt aus Nowosibirsk und spricht nur schlecht Deutsch. Sie hat eine warme, mütterliche Ausstrahlung. Obwohl sie öfter mit Sascha aneinander gerät, schafft sie es doch, den Kindern so etwas wie ein Zuhause zu geben, in dem sie sich geborgen fühlen können.